Kerber Art & Service e.K. · Eingetragener Betrieb in der Handwerkerrolle
Fußbodenreparatur
Ein Schaden ist selten ein Grund, den ganzen Boden herauszureißen.
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Eingewobene Ausbesserung im Parkettflur. Nach dem Schliff und der Oberflächenbehandlung findet man die Stelle kaum wieder.
Ein Brandloch, eine aufgequollene Stelle unter der Spülmaschine, drei Stäbe, die der
Bürostuhl aufgerieben hat: Das sind die Fälle, in denen uns Kunden anrufen und schon
entschieden haben, dass der ganze Boden herausmuss. In den meisten Fällen stimmt das nicht.
Reparieren ist fast immer günstiger, schneller und ökologisch die bessere Entscheidung.
Was sich reparieren lässt
Parkett und Dielen
Der dankbarste Fall. Einzelne Stäbe oder Dielen werden herausgenommen und ersetzt, die
Fläche wird anschließend geschliffen und neu behandelt.
Brandlöcher, Dellen, tiefe Kratzer
Wasserschäden nach dem Trocknen
Knarrende oder lose Stäbe nachverkleben
Offene Fugen schließen
Laminat und Klickvinyl
Hier entscheidet die Lage. Nah an der Wand lässt sich bis zur Schadstelle zurückbauen und
wieder zusammensetzen – mitten im Raum wird es aufwendig.
Restmaterial aus dem Keller ist Gold wert
Dekore laufen nach wenigen Jahren aus dem Programm
Alternative: unauffälliger Bereich als Materialspender
Verklebte Beläge
Bei verklebtem Vinyl, PVC und Linoleum wird das beschädigte Stück sauber ausgeschnitten
und ein passendes Ersatzstück eingesetzt und verschweißt.
Bei gemusterter Ware musterrichtig eingepasst
Nähte thermisch verschweißt, danach dicht
Bei einfarbiger Ware oft fast unsichtbar
Wasserschaden – was Sie zuerst tun sollten
Erst fotografieren, dann handeln. Machen Sie Fotos vom Zustand, bevor
irgendetwas herausgerissen oder abgedeckt wird. Ohne diese Bilder wird die Regulierung mit
der Versicherung zäh.
Dann: Ursache abstellen, gründlich trocknen lassen, erst danach beurteilen. Aufgewölbtes
Holz geht beim Trocknen häufig teilweise zurück. Wer sofort ersetzt, ersetzt oft mehr als
nötig. Wir erstellen Ihnen eine nachvollziehbare Dokumentation mit Fotos und
Kostenaufstellung für Ihre Versicherung.
Vor der Reparatur: Der geschädigte Bereich wird sauber ausgestemmt, bis nur noch tragfähiges
Holz stehen bleibt. Erst danach lässt sich beurteilen, wie viel wirklich ersetzt werden muss.
Wo die Grenzen liegen
Wir sagen Ihnen vorher, wenn eine Reparatur nicht sinnvoll ist. Das ist der Fall, wenn:
der Untergrund selbst betroffen ist – ein durchfeuchteter Estrich oder eine
geschädigte Holzbalkendecke muss saniert werden, bevor irgendein Belag darauf kommt;
die Nutzschicht durch ist – bei Vinyl und Laminat gibt es dann nichts mehr
zu retten, das Material lässt sich nicht abschleifen;
das Dekor nicht mehr beschaffbar ist und keine unauffällige Fläche als
Materialspender zur Verfügung steht;
der Schaden großflächig ist – ab etwa einem Viertel der Fläche wird die
Reparatur teurer als der Neuaufbau.
Böden in Nutzfahrzeugen und Bussen
Ein Sonderbereich, den wir seit Jahren bedienen: Bodensanierung in Linienbussen, Reisebussen
und Nutzfahrzeugen. Der Belag wird erneuert, die Nähte werden verschweißt und die Hohlkehle
an Podesten und Radkästen sauber hochgezogen, damit die Fläche wirklich dicht ist. Solche
Aufträge laufen in der Regel nachts, damit das Fahrzeug morgens wieder im Einsatz ist.
Ausführlich beschrieben ist das unter
Bodenbeläge für Nutzfahrzeuge und Busse.
Was eine Reparatur kostet
Reparaturen rechnen wir nach Aufwand ab, nicht nach Quadratmetern – bei einer Schadstelle von
einem halben Quadratmeter wäre alles andere unsinnig. Was den Aufwand bestimmt:
Belagsart und ob passendes Material verfügbar ist
Lage der Schadstelle im Raum
Ob anschließend die gesamte Fläche geschliffen und neu behandelt wird
Meistens ja. Bei Parkett und Dielen fast immer, weil sich einzelne Stäbe herausnehmen und ersetzen lassen. Bei Laminat und Klickvinyl hängt es an der Lage: Liegt der Schaden nah an einer Wand, lässt sich bis dorthin zurückbauen. Liegt er mitten im Raum, wird es aufwendig. Bei verklebtem Vinyl schneiden wir das Stück heraus und setzen ein Ersatzstück ein.
Sieht man die reparierte Stelle hinterher?
Bei Parkett nach dem Schleifen und Neubehandeln der gesamten Fläche praktisch nicht. Wird nur die Teilfläche behandelt, bleibt ein Farbunterschied, weil altes Holz nachgedunkelt ist. Bei gemustertem Laminat oder Vinyl hängt alles daran, ob das identische Dekor noch lieferbar ist. Wir sagen Ihnen vorher, was realistisch ist – lieber ehrlich als hinterher enttäuscht.
Was tun bei einem Wasserschaden?
Zuerst die Ursache abstellen, dann trocknen lassen, erst danach beurteilen. Wer einen aufgequollenen Boden sofort ersetzt, ersetzt oft mehr als nötig – manches Holz geht beim Trocknen wieder zurück. Wichtig für die Versicherung: fotografieren Sie den Zustand, bevor irgendetwas herausgerissen wird.
Reparieren Sie auch Böden in Fahrzeugen?
Ja. Wir sanieren Bodenbeläge in Linienbussen, Reisebussen und Nutzfahrzeugen – mit verschweißten Nähten und hochgezogener Hohlkehle, damit die Fläche dicht ist. Mehr dazu unter Bodenbeläge für Nutzfahrzeuge.
Schaden ansehen lassen
Schicken Sie mir zwei bis drei Fotos: eines vom Schaden aus der Nähe, eines vom gesamten Raum und – wenn vorhanden – eines von einer Restpackung des Belags. Damit lässt sich oft schon sagen, ob eine Reparatur ausreicht und ob passendes Material zu beschaffen ist.
Reparaturen führen wir in ganz München aus, mit kurzen Wegen in Hadern, Großhadern, Sendling, Laim und Fürstenried. Für Versicherungsfälle nach Wasserschäden erstellen wir eine nachvollziehbare Dokumentation mit Fotos und Kostenaufstellung – das erspart Ihnen die Diskussion mit dem Sachbearbeiter.